kreativStammtisch | Logos, Corporate Design & Networking

Wir laden euch herzlich zu unserem zweiten Kultur- und Kreativstammtisch am 22. September um 19 Uhr im C/O - Raum für Kooperation ein!
Zum Thema "Logos & Corporate Design" laden wir Experten ein, die sich täglich mit Kreation befassen.
Stück für Stück werden wir euch die "Speaker" vorstellen - keine Sorge, es werden keine One-Man-Shows werden, sondern Kurzvorträge zum Thema, mit dem wir dann mit euch gemeinsam in die Diskussion gehen wollen.
▶︎▶︎ Speaker No. 1: Daniel Filipe | Kreativ-Direktor | UNICBLUE
▶︎▶︎ Speaker No. 2: Oliver Praceius | freiberufliche Coder, Web-Entwickler, Mediengestalter | Oliver Praceius
▶︎▶︎ Speaker No. 3: Sarah Rissel | Mediengestalterin & Grafikerin für Verpackungsdesign | "state of art"
 
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Bang Bang Boat | Insane Urban Cowboys Edition

Am 6. August 2016 sticht das Bang Bang Boat gemeinsam mit den Insane Urban Cowboys in See!!!
▶︎▶︎ Neben reichlich Getränken, werden MarkuSan - Techno in Gelsen, DJ Tyoh - GTK Records, Bang Bang Gelsen Soundsystem & Special Guest [?] für euch auflegen!
▶︎▶︎ Nach zahllosen Bootstouren als Matrosen unter der Bang Bang Gelsen-Flagge, dürfen wir endlich auch in die Kapitänskajüte!
▶︎▶︎ Geschmacklose Kreuzfahrtschiff- und Piraten-Metaphern gibt's gratis, bis alle Karten weg sind!
▶︎▶︎ Vorverkauf bei Bang Bang Burgers & Beer, in der Rosi Gelsenkirchen oder online in unserem Shop! #scharfran #kommjetzt
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Als Gelsenkirchen fast ein Popkultur-Zentrum bekam

Udo Lindenberg ist 70 geworden. Das hält ihn jedoch nicht davon ab, wieder auf große Stadiontournee zu gehen. Seine erste Station ist am 20. Mai die Veltins-Arena. Und das wahrscheinlich gar nicht mal zufällig. Zum Ruhrpott, und auch speziell zu Gelsenkirchen, hatte das alte Schlachtschiff der deutschen Poplandschaft schon immer eine besondere Beziehung.

So auch vor ein paar Jahren. Da wäre aus Udo und Gelsen sogar fast mal was Festes geworden. Lindenberg wollte sein lange geplantes Museum, mit den gesammelten Werken seines Lebens – Gemälde, Fotos, Devotionalien u.s.w. – nach Gelsenkirchen holen. Nicht Hamburg, nicht Berlin. Gelsenkirchen (oder sogar Herten). Ein bisschen in den Underground. Einige private Investoren standen auch für einen möglichen Bau hinter der Glück-Auf-Kampfbahn bereit, am Ankauf der Sammlung scheiterte es jedoch.

Noch bedauernswerter war allerdings, dass eine Alternatividee auch nicht zustande kam. Es standen Möglichkeiten im Raum, anstatt eines Lindenberg-Museums, das Geld für den Bau eines privaten Zentrums oder Instituts für Popkultur zu verwenden. Dort hätten dann unter anderem junge Musiker studieren können, Clubs, Konzerte oder Kongresse Platz finden können. Lindenberg war bereit mitzumachen, sich mit seinem Namen und seinen Kontakten einzubringen. Der alte Popmusiker hätte eine junge Generation an Subkultur fördern können.

Solch ein Projekt könnte nach Gelsenkirchen passen. Entwicklung von unten heraus. Lindenbergs Lebensgeschichte steht ja quasi selbst Synonym dafür – als einst versoffener Typ auf schmuddeligen Matratzen, ab auf die großen Bühnen. Was Gelsenkirchen jedoch noch fehlt, ist eine passende Investorenkultur. Investieren in Kultur. Ein kurzer Blick über die Stadtgrenzen kann vor Augen führen, was man da eventuell verpasst. In Bochum eröffnete 2014 das Institut für Populäre Musik, dass der Essener Folkwang Universität der Künste angeschlossen ist. Unter der Leitung des bekannten DJs und Radiomoderatoren Hans Nieswandt zieht das kleine Institut mittlerweile prominente Gastdozenten und Studenten aus der ganzen Welt nach Bochum, die sich bewusst für die Stadt entscheiden. Es entsteht eventuell eine Quelle für mehr. Im kleinen Maßstab ist das die altbewährte „arm, aber sexy“-Taktik Berlins. Oder anders gesagt: Kultur, allem voran Subkultur, ist ein bedeutender Standortfaktor. Angebote in diesem Bereich ziehen (junge) Leute, die sogenannte „kritische Masse“, an einen Ort. Und das kann dann Entwicklung bedeuten.


Hello world!

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#NoGoArea #1 - Ihr habt hier nix zu suchen!

HipHop-Partys gibt's so viele im Ruhrgebiet, wie Arbeitslose in Gelsenkirchen. WTF! Warum noch eine? Weil wir‘s können. Ückendorfs most famous and respected, DJ Cheddar, wird dafür aus der Schweiz eingeflogen, um mit seinen beiden Weggefährten DJ Sahdeeq und DJ Everyday bei uns aufzulegen.

Die Schöpfer des elektronischen 21. Jahrhunderts der Gelsenkirchener Szene und die Mit-Initiatoren von Gelsen City Sound haben ihr Para und Fame wie Hafti eingesetzt: Das ehemalige Stadttheater "Exodos" auf der Bochumer Straße – Downtown #NoGoArea - wird nochmal ordentlich mit Licht, Musik und ner fetten Crowd gefüllt. Gelsen will wie immer keine Karriere machen, sondern Underground bleiben!

Das hier ist keine Option, sondern Pflicht. Wer dabei sein will, kann sich die limitierten Karten im Bang Bang Burgers & Beer oder beim Rhodos-Grill direkt am „Exodos“ besorgen.
Gebt uns euer Para Para – wir geben euch die Party Party. Also sagt euren Leuten Bescheid, wir treffen uns da, wo wir eigentlich nix zu suchen haben!

Vorverkaufstellen:

[av_one_third first av_uid='av-6gjtij']Ticket NoGoArea[/av_one_third]
[av_one_third av_uid='av-4g9d8r']Rhodos Grill
Bochumer Str. 130
45886 Gelsenkirchen
0209 / 203022
einfach zur Pizza mitbestellen! ▶▶ Speisekarte
(Ticket zählt nicht zum Mindestbestellwert)[/av_one_third]
[av_one_third av_uid='av-2jtsyz']Bang Bang Burgers & Beer
Weberstr. 72
45879 Gelsenkirchen[/av_one_third]
 


Ückendorf ist no No-go-Area

Gelsenkirchen-Ückendorf eine „No-go-Area“? Kriminelle Clans? Ein Polizeibericht zur vermeintlich geringen Sicherheitslage im Stadtteil sorgte in den letzten Wochen für Schlagzeilen in den Medien und beschäftigte die Politik der Stadt. Auf Basis unserer Erfahrungen vor Ort möchten wir zu dem Thema Stellung beziehen.

Als Netzwerk, das, gemeinsam oder durch die Tätigkeiten Einzelner, seit vielen Jahren Quartiersarbeit in Ückendorf leistet, halten wir einiges in der momentanen Berichterstattung und Einschätzung zur Sicherheitslage im Gelsenkirchener Süden und speziell in Ückendorf unzureichend dargestellt. Ebenso wollen wir aber auch nicht die sozialen Probleme des Stadtteils beschönigen. Wir sind die Letzten, die das tun würden. Alles andere wäre unserer eigenen Arbeit in der Standortentwicklung dort abträglich.

Jedoch ist die Situation weit weniger dramatisch, als sie in letzter Zeit beschrieben wurde. Dass in den Medien ein Polizeibericht unreflektiert und teilweise ohne eigene Recherchen vor Ort übernommen wird, Politik und Öffentlichkeit dies dann zum Anlass nehmen, um über die Lage im Stadtteil zu diskutieren oder diese als bedrohlich einzuschätzen, wird der Wirklichkeit nicht gerecht. Wenn die Polizei Gründe zur Annahme hat, dass die Sicherheit im Stadtteil bedroht sei, dann ist es natürlich ihr gutes Recht, das auch mitzuteilen. Vor allem zur Sicherheit der Polizisten. Es handelt sich dabei allerdings zunächst einmal nur um deren subjektiven Erfahrungen und Empfindungen. Andere Perspektiven nehmen andere Realitäten wahr. Selbst Polizeibeamte, aktive wie ehemalige, relativierten jetzt bereits die Situation.

Auch aus unserer Sicht ist es in Ückendorf nicht so, dass überall irgendwelche kriminelle Clans nur darauf warten loszuschlagen. Ückendorf ist ein sehr heterogener Stadtteil. Neben der oberen Bochumer Straße, die immer wieder als Beispiel für einen Brennpunkt herangezogenen wird, gibt es wenige Meter weiter gutbürgerliche Straßenzüge. Sicherlich kann man davon ausgehen, dass im Verborgenen kriminelle Strukturen, z.B. im Drogenhandel existieren, die bekämpft werden müssen. Das macht Ückendorf aber noch lange nicht zur „No-go-Area“ für Normalbürger. Aus unserer Sicht muss hier niemand befürchten, umgehend einem Verbrechen zum Opfer zu fallen. Der Begriff „No-go-Area“ scheint ohnehin stets nur in Verbindung mit der Polizeiarbeit, -präsenz oder Sicherheitslage für Polizisten an einem Ort verwendet zu werden. Und tatsächlich gibt es Bevölkerungsgruppen, die per se eine ablehnende Haltung gegenüber der Polizei einnehmen, was absolut zu verurteilen ist. Dann müssen diese aber auch ganz eindeutig benannt werden, um nicht Gefahr zu laufen, viele über einen Kamm zu scheren oder Probleme falsch zu fokussieren.

Die Einschätzungen der Polizei haben zum Teil ihre Berechtigungen, lassen aber insgesamt eher auf ein taktisches Vorgehen schließen, um vom Land NRW keine Mittel oder Personalkraft gestrichen zu bekommen. Wir erleben in unserem Alltag und Arbeiten in Ückendorf keinerlei Bedrohungen. Die größte Herausforderung der problematischen Viertel im Stadtteil ist vielmehr die ökonomische, soziale und kulturelle Verödung, wenn die Entwicklungsarbeit vernachlässigt würde. Selbst viele der angeblich berüchtigten Spielhallen, Cafés und Shisha-Bars auf der Bochumer Straße stehen mittlerweile leer.

Darüber hinaus scheinen sich Benutzer eines Begriffs wie „No-go-Area“ dessen stigmatisierender Konnotation nicht bewusst zu sein. Kommuniziert man Gelsenkirchen-Ückendorf als „No-go-Area“, bedeutet das für viele Empfänger: „Geht dort nicht hin. Es ist nicht sicher. Dort passiert euch etwas Schlimmes. Da leben nur schlechte Menschen.“ Damit werden nicht nur alle Einwohner des Stadtteils diffamiert und ausgegrenzt, sondern auch das Engagement derer herabgewürdigt und behindert, die sich um eine positive Entwicklung bemühen. Egal ob Stadtentwickler, Sozialarbeiter, Künstler, Unternehmer oder engagierte Bürger. Egal ob mit oder ohne „Migrationshintergrund“. Egal ob mit oder ohne deutschem Pass.

Ebenso oft wie den Begriff „No-go-Area“ hört man typische „Stammtisch-Parolen“ à la: „Die Lage wird immer schlimmer. Früher war alles besser.“ Tatsächlich war in Gelsenkirchen-Ückendorf die Situation einst wesentlich besser als heute. Der Stadtteil hat in den letzten Jahrzehnte einen erheblichen Niedergang erlebt, verfügt aber immer noch über ungeheures Potential. Allerdings gab und gibt es in Großstädten immer bessere und schlechtere Viertel. Überall sind Stadtteile, die einst sozial besser gestellt waren, abgerutscht und auch wieder hochgekommen. Umgekehrt genauso. Dies hat weder damit zu tun, dass es heute mehr Kriminalität geben würde, noch damit, dass wir heute in einer multikulturelleren Gesellschaft leben. Eins ist aber ganz sicher heute anders: die Masse der medialen Aufmerksamkeit, die jedes große wie kleine Ereignis erhält.


Roman Pilgrim “BLACK SERIES” | Vernissage | Frère LIVE

Der Gelsenkirchener Künstler Roman Pilgrim präsentiert in seinem Atelier und Showroom auf der Ückendorfer Bergmannstraße erstmals seine neue Serie abstrakter Acrylwerke. Am 9. Oktober stellt er in einer Vernissage seine „BLACK SERIES“ vor, wobei ihn der Bochumer Singer / Songwriter Frère musikalisch unterstützen wird.
„In jedem von uns steckt eine dunkle Seite – erst dadurch kommen die Guten zur Geltung.“ Roman Pilgrim übertrug diese Erkenntnis in den letzten Monaten auf sein künstlerisches Schaffen. Das Ergebnis ist seine neue Reihe abstrakter Acrylwerke – die „BLACK SERIES.“

Die Grundlage der farbintensiven Werke bildet einheitlich die Farbe schwarz, die den meist bunten Farbauftrag noch kräftiger wirken lässt. Neben diesen neuen Werken zeigt Pilgrim auch zum ersten Mal seine „Action Paintings“, die er im Juni 2015 im Rahmen der „ExtraSchicht – Die Nacht der Industriekultur“ während der Show der Insane Urban Cowboys im Gelsenkirchener Amphitheater live auf der Bühne kreierte.
Als musikalische Unterstützung und weiteres Highlight des Abends hat sich der Singer / Songwriter Frère aus Bochum angekündigt, der für die Besucherinnen und Besucher ein exklusives und kostenloses Live-Akustikset spielen wird.

▶ Freitag, 09. Oktober 2015 | 19 Uhr | Bergmannstr. 32 | 45886 Gelsenkirchen
▶ Die Ausstellung der „BLACK SERIES“ ist anschließend bis Ende November, jeweils samstags von 14 bis 17 Uhr, zu sehen.


Diskussion zur Entwicklung Ückendorfs

Am 3. August lud das Ückendorfer Künstler- und Kreativennetzwerk Insane Urban Cowboys interessierte Bürger und Presse zum Gespräch mit dem Gelsenkirchener SPD-Vorstandsmitglied Taner Ünalgan ein. In der „Kutschenwerkstatt“ auf der Bochumer Straße wurde angeregt über die Entwicklung des Stadtteils debattiert.

Bei der lebendigen Diskussion in der „Kutsche“, einem der Orte, die sich in Ückendorf positiv zum Veranstaltungsort für Kunst und Subkultur entwickelt haben, kamen diverse Themen auf den Tisch. Unter anderem ging es um das Projekt „Kreativ.Quartier Ückendorf“, die städtebaulichen Maßnahmen zur Revitalisierung der Bochumer Straße oder die Erfahrungen der Akteure bei der Realisation von Projekten und ihrer Arbeit in der Standortentwicklung.

Zur Diskussion hatten die Insane Urban Cowboys (IUC), ein Verbund aus künstlerisch und kreativwirtschaftlich tätigen Akteuren, den SPD-Politiker Taner Ünalgan eingeladen. Das jüngste Vorstandsmitglied des SPD-Unterbezirks Gelsenkirchen lobt die bisherige Initiative der IUC und zeigte sich mit konkreten Fragen nach Erfahrungen und Wünschen interessiert an der Arbeit und den Projekten der IUC sowie der Entwicklung Ückendorfs, speziell des Quartiers rund um die Bochumer Straße.

So berichteten die Gesprächsteilnehmer, dass sie zwar stets konstruktiv mit verschiedenen Stellen in der Gelsenkirchener Kommunalpolitik und Stadtverwaltung zusammenarbeiten, sich aber weniger Bürokratie wünschen würden. Planungsrechtliche Ausweisungen für das Stadtquartier ließen bestimmte kreativwirtschaftliche Nutzungen nicht zu. Es wäre eine politische Aufgabe dies zu ändern.

Ebenso wurden die neuen städtebaulichen Pläne für einige Immobilien der Bochumer Straße hinterfragt. Diese verlaufen, nach Meinung der IUC, teilweise konträr zu den Bemühungen der Stadt um das Kreativ.Quartier. Es entstünde oft der Eindruck, dass die verschiedenen Referate der Stadt unterschiedliche Schwerpunkte für Ückendorf verfolgen und so kein roter Faden vorhanden sei. Schließlich kosten einige Maßnahmen Gelder, die nicht unbedingt dafür ausgegeben werden müssten. „Wir müssen die Freiräume, die hier vorhanden sind, auch als solche erschließen und für interessierte Kreative schneller nutzbar machen“, sagt der Ückendorfer Maler und IUC-Mitglied Roman Pilgrim. „Dazu sind in erster Linie Gespräche mit den Eigentümern, etwas Muskelkraft, Kreativität und vor allem weniger bürokratische Hürden notwendig."

Das beste Beispiel dafür sei das Atelier des jungen Modelabels URB Clothing im ehemaligen Leerstand der alten Apotheke, Bochumer Straße 74. Die Pläne für das Haus standen auf Abriss, jetzt erzielt die Stadt als Eigentümer sogar wieder Mieteinnahmen damit. „Künstler und Kreative akzeptieren viele der Immobilien so, wie sie jetzt sind. Auch wenn diese aus bürgerlicher Sicht heruntergekommen scheinen“, ergänzt IUC Roman Milenski. „Geringe Mieten sind den jungen Unternehmern wichtig, keine teuren Umbauten.“

Taner Ünalgan konnte viel Verständnis für die Kritik aufbringen, versuchte aber auch die Perspektive der Kommunalpolitik zu erläutern. Er bot zum Abschluss des knapp 90 minütigen Gesprächs an, weitere runde Tische mit Politik und Verwaltung zu vermitteln. Zumindest die Diskussionskultur in Ückendorf und Gelsenkirchen scheint vorerst wieder revitalisiert zu werden.

Anmerkung
Auch die WAZ Gelsenkirchen und der Gelsenkirchen Blog Gelsenclan.de haben über das Treffen berichtet. Beim Artikel der WAZ gab es aus Sicht der IUC Akteure einige Unklarheiten und Fehler in Bezug auf die verwendeten Zitate. Die entsprechende Gegendarstellung ist hier zu lesen.


Einladung zum Stadtteilgespräch mit Taner Ünalgan in Ückendorf

Wir laden herzlich am Montag, 3. August, um 15 Uhr in die "Kutschenwerkstatt", Bochumer Straße 130 laden zu einem Stadtteilgespräch mit Taner Ünalgan ein.

An einem der Orte, die sich in den letzten Jahren in Gelsenkirchen-Ückendorf zum Positiven gewandelt haben, möchten Mitglieder des Ückendorfer Künstler- und Kreativennetzwerkes Insane Urban Cowboys und interessierte Bürger mit dem Politiker Taner Ünalgan, Vorstandsmitglied des SPD-Unterbezirks Gelsenkirchen, über die Entwicklung des Stadtteils diskutieren. Zu den Gesprächsthemen zählen das Projekt Kreativ.Quartier, die städtebaulichen Maßnahmen zur Revitalisierung der Bochumer Straße, die wirtschaftliche und soziale Lage Ückendorfs, Politik und Bürokratie sowie mit all diesen Themen verbundene Chancen, Risiken und Wünsche der Akteure im Viertel.

Die Kutschenwerkstatt ist der dafür geeignete Ort, da diese altehrwürdige Immobilie nach Jahren des Leerstands durch die Arbeit verschiedener Menschen zu einem wichtigen Ort für temporäre Kunst- und Kulturprojekte auf der Bochumer Straße entwickelt werden konnte.

Die Cowboys bei der ExtraSchicht

Die Insane Urban Cowboys gestalten das Programm der ExtraSchicht 2015 auf der kleinen Bühne im Nordsternpark Gelsenkirchen. Die ca. 45 minütigen Shows bestehen aus kleineren Auftritten mit einer Dauer von 5-8 Minuten. Die Übergänge werden fließend sein. Wir versuchen den Flair der Bochumer Straße, als Sinnbild für den Umbruch in Ückendorf, auf die Bühne zu bekommen. Die Show beinhaltet Gesang von Frère und Frau KARO, eine Fashion Show von Anna Kaufmann, Poetry von Sven Hensel, Tanzelemente von ART.62 und Action Painting von Roman Pilgrim - pilgrim.art. Nach der Show wird den Zuschauer/innen noch ein DJ-Set von Bang Bang Gelsen geboten. Zu jeder vollen Stunde zwischen 18 und 22 Uhr beginnt die Show für das wechselnde Publikum von vorne.